Nachdem die vierte Modulprüfung meines Fernstudiums endlich auch hinter mir liegt, habe ich jetzt endlich wieder mehr Zeit und Gedanken frei zum Lesen.
Heute: die Odyssee von Homer. Das Werk ist eins der ältesten europäischen Bücher überhaupt und gilt als ein Eckpfeiler der abendländischen Zivilisation. Wenn man sich darauf eingestellt hat, ist es sehr spannend zu lesen:
Um die Spannung stets aufrechtzuerhalten, bedient sich Homer einer sehr komplexen Erzählweise. Er arbeitet zum Beispiel mit Parallelhandlungen, Rückblenden, Einschüben, Perspektiv- und Erzählerwechseln. Die Handlung wird nicht chronologisch erzählt, sondern setzt kurz vor der Rückkehr des Odysseus nach Ithaka ein. (de.wikipedia.org)
Es beschreibt die abenteuerliche Heimkehr des griechischen Helden Odysseus. Der Trojanische Krieg ist durch ihn, laut Zeus der “weiseste aller Männer” durch List gewonnen worden. Jetzt sitzt er gefangen in der Fremde und sehnt sich nach zu Hause. Und diese Heimkehr ist innerlich wie äußerlich zu verstehen, wie wird der erfolgreiche Krieger wieder Mensch? Wie wird sein Sohn Telemachus zum Mann und Helden?
Interessiert? Dann habe ich hier gleich drei Leseempfehlungen für den ebook-Reader (Kindle, Sony-Reader, Kobo etc.)…
Meine Leseempfehlung ist, folgende drei ebooks parallel zu lesen:
Die Odyssee ist die Geschichte von Odysseus. Diese Geschichte wurde vor ca. 2800 Jahren wahrscheinlich von Homer, einem blinden Poeten als Lied gedichtet und die ersten Jahrhunderte von ausgebildeten Sängern (mit trainiertem Gedächtnis) mündlich weiter gegeben. Es gibt verschiedene Theorien über Homer und ob er wirklich der Autor war oder ob seine bekannten Werke Ileas und die Odyssee Sammlungen verschiedener Dichter sind. Der einführende Aufsatz in den Harvard Classics, Band 22 lohnt sich dazu durchaus zu lesen.
Die englische Übersetzung der Odyssee selbst finde ich dagegen recht mühsam zu verstehen, ohne vorher zu wissen um was es geht. Dabei ist nicht das Englische das Problem, sondern dass es keine Übersetzung, sondern eine Nachdichtung in Versform ist.
Richtig spannend, weil verständlich wird die Sache jedoch mit einer deutschen Übersetzung und dem meiner Ansicht nach hervorragenden Kommentar
Homer’s Odyssey — A Commentary von Denton J. Snider.
Der Anfang ist dennoch recht verwirrend, wenn man die ganzen Götter und Helden der griechischen Mythologie nicht kennt. Mit Papier und Stift kann man aber recht schnell entwirren, wie die gefühlt zwanzig Protagonisten auf den ersten Seiten zueinander stehen und worum es eigentlich geht…
Wenn Interesse besteht (Kommentare) kann ich gerne noch mehr dazu schreiben














